Cinderskin

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Cinderskin
Cinderskin live on stage
Allgemeine Informationen
Genre Doom-Grunge, Post-Rock
Gründung 1999
Auflösung 2006
Reunion 2010
Website http://www.cinderskin.com/
Mitglieder
Gesang Holger "H" Tanck
Gesang, Gitarre Dan Müller
Gitarre Philipp Maike
Schlagzeug Steven Hein
Ehemalige Mitglieder
Bass Jens Thißen (1999 - 2001)
Schlagzeug Immo Ingenpaß (1999 - 2002)
Bass Max "Mox" Kalda (2001 - 2002)
Schlagzeug Max "Mox" Kalda (2002 - 2003)
Bass David Adler (2002)
Bass Achim "Ochim" Feldbinder (2002 - 2003)
Schlagzeug Matthew Brunyard (2004 - 2006)
Bass Joe Vinck (2004 - 2012)

Cinderskin ist Krefelder Band, die 1999 unter dem Namen Dadrox gegründet wurde.

Besetzung

Die Anfangsjahre ab 1999

Nachdem Dan Müller und Immo Ingenpaß bereits seit zwei Jahren zusammen Musik gemacht haben stieg 1999 Bassist Jens Thißen bei der Band ein. Sänger Holger Tanck, der zusammen mit Dan zur Schule ging, komplettierte kurze Zeit später die Band, die sich in den ersten Monaten noch Purple Dadrox nannte. Fortan probten die vier im Privathaus von Jens Thißen und schrieben in kurzer Zeit eine ganze Reihe an Songs. Der erste Auftritt erfolgte am 23. August 2000 bei einer Aktionskneipe in der Kulturfabrik Krefeld mit einem fast 2-stündigen Programm und einer Vielzahl an Gastmusikern (u.a. Cello, Violine, Querflöte, sowie ein kompletter Bläsersatz). An Halloween im selben Jahr folgte ein größerer Support-Gig der "Alternative Allstars" einem Side-Projekt von "Thumb"-Sänger Claus Grabke, was für die Band als ein erster lokaler Durchbruch gesehen werden kann. Ende 2000 spielte die Band zusammen mit drei anderen Bands das erste Kempener X-Mas Rock-Festival.

2001 - 2003

Anfang 2001 verabschiedete sich die Band endgültig vom Zusatz Purple und gewann nunmehr als Dadrox den ersten Preis des Bandcontests Moers.Com und damit einen Festivalauftritt als Support der Band "Slut". Im Juni des Jahres stieg der zuvor bei South Of Sanity ausgestiegene Bassist Max Kalda bei Dadrox ein. Fortan probte die Band im ersten Stock des Krefelder Hauptbahnhofs. Im Herbst 2001 gewann die Band für ihren Song "Fire" den ersten Preis als "Bester Song für Toleranz / gegen Gewalt" und spielte das erste von insgesamt vier Malen bei der Tönisvorster Rocknacht. Ende des Jahres stiegen Immo und Max bei Dadrox aus. Letzterer stieg im gleichen Atemzug wieder ein, allerdings diesmal als Schlagzeuger. Die Band entschied sich, das Line Up um eine Position zu erweitern, womit ab Januar 2002 der bisherige Gastgitarrist Philipp Maike (Ex-Weed) als festes Mitglied dabei war. Als Bassist stieg für kurze Zeit David Adler ein, der bisher bei der Band Down The Slope gespielt hatte. Im Juli 2002 wurde er jedoch gegen den Bad Spirit-Gitarristen Achim Feldbinder ersetzt, der ab diesem Zeitpunkt auch an den Arbeiten zum ersten Album "Illusion & Reality" beteiligt war, das im April 2003 erschien. Bei einem Grevenbroicher Bandcontest gewann die Band den ersten Platz und somit eine kleine Tour durch verschiedene Städte der Rhein / Maas Region. Ende des Jahres wurde die Band vom Ex-"Toten-Hosen" Schlagzeuger "Wölli" eingeladen um bei seinem Festival "Rock am Turm" zu spielen. Dies sollte der letzte Auftritt von Mox und Ochim sein.

2004 - 2006

Als Folge der Ausstiege und der nun beginnenden Drummer- und Bassisten-Suche begann die Band ihre Songs auf unplugged-taugliche Versionen umzuarrangieren und spielte mehrere Akustik-Gigs. Anfang des Jahres hatte Serenity-Drummer Matthew Brunyard ein kurzes Gastspiel, ging aber nach wenigen Wochen wieder zurück zu Serenity. Im Juni 2004 kam "Crowd"-Bassist Joe Vinck zur Band, der zwei Wochen nach seinem Einstieg einen Unplugged-Gig im Werkhaus mitspielte. Für diesen Auftritt lud die Band außerdem Rocknachtgründer Klaus Engers ein, der das komplette Set an der Cajon begleitete. Vom Mitschnitt des Konzertes schafften es zwei Songs auf das Album "Unplugged & Live". Einen Monat später spielte die Band mit Thorsten Marach von New Damage bei der RTL-Show "Top Of The Pops" ihren ersten und einzigen Vollplayback-Auftritt. Im Spätsommer begannen die Arbeiten zu "Unplugged & Live". Ein leeres Haus diente ein Wochenende lang als Studio, die Songs wurden alle live und unverstärkt aufgenommen. Sowohl Immo Ingenpaß (damals Sunpeak), Max Kalda (der zu dem Zeitpunkt bereits Bahooga gegründet hatte), Matthew Brunyard, Thorsten Marach als auch der spätere Aushilfsschlagzeuger der Band, Benjamin Haarhaus (Airborne Noise, später Project 13-5), wirkten "Unplugged & Live" als Schlagzeuger mit. Da sich aber zu der Zeit noch immer kein fester Schlagzeuger gefunden hatte, wurde für das "Rocktoberfest" auf der Krefelder Galopprennbahn One Lost Summer-Schlagzeuger Simon Martin als Aushilfsdrummer engagiert. Im Dezember wurde "Unplugged & Live" schließlich veröffentlicht. Anfang 2005 Matthew Brunyard Serenity endgültig verlassen und wurde fester Schlagzeuger bei Dadrox. Es wurden neue Songs geschrieben und regelmäßig Konzerte gespielt, darunter auch mehrere Unplugged-Gigs. 2005 gewann die Band den Krefeld-Liebt-Award für "Beste Krefelder Band". Im August 2006 spielten Dadrox ihren vorerst letzten Auftritt um im Anschluss getrennte Wege zu gehen.

Als Coverband

Immer mal wieder in der Bandgeschichte wurden Konzerte spaßeshalber als Coverband gespielt, oft unter anderen Namen wie "Dadrogg's", "Red Dogs" oder "Xordad". Größter Covergig war ein 2005 in den Düsseldorfer Rheinterassen gespieltes Konzert, bei dem über 40 Songs gespielt wurden, die zuvor innerhalb von acht Wochen einstudiert wurden. Im Rahmen des Krefeld 8ung Covermassakers coverte die Band Songs von Bad Ambitions ("Wrong View", 2003) und New Damage ("The Fortune", 2005). Anlässlich des Abschiedskonzerts der Band Down The Slope spielte die Band deren Akustik-Song "Pastime" in einer härteren Version und nahmen ihn mit ins Programm auf.

Gameshows

Im Jahr 2006 war die Band als Kandidat bei der RTL2-Show "5 gegen 5" zu sehen, einem Familienduell-ähnlichen Format, das von Oliver Petszokat moderiert wurde. Die Gruppe verlor das Spiel, was nach der Ausstrahlung für reichlich Spott sorgte. Dessen ungeachtet nahm die Band Anfang 2007 (bereits nach dem offiziellen Split) erneut an einer Spielshow teil. Dieses Mal beim "Gameshow Marathon" auf Pro Sieben mit Oliver Pocher, wo sie beim Spiel "Ruck Zuck" erneut verloren, diesmal allerdings immerhin einen Schokoladenbrunnen mit nach Hause nehmen konnten.

Dadrox vs. Dan's Al-Kimiya 2007

Bei einem Auftritt von Dans Solo-Projekt "Dan's Al-Kimiya" beim 30. Krefelder Folklorefest 2007 traten Dadrox unangekündigt auf und performten mit einem Background-Chor ein knapp halbstündiges Unplugged-Medley bestehend aus gut zwanzig Dadrox und Dan's Al-Kimiya Songs, die musikalisch perfekt miteinander verflochten waren.

Reunion ab 2010

Nachdem Sänger H von einem längeren Brasilien-Aufenthalt zurückgekehrt war, spielte er einen Solo-Gig im Krefelder Irish Pub Limerick's, bei dem auch die anderen alten Bandmitglieder anwesend waren. Erst nach dem Gig offenbarte er den anderen, dass er einen Termin gebucht hatte, an dem Dadrox spielen sollen. Die Band erklärte sich einverstanden und hatte im Juni 2010 ihren nach vier Jahren ersten öffentlich Auftritt unter dem Namen Dadrox. Nachdem artWON artOWN artNOW-Drummer Steven Hein als Schlagzeuger bei der Band eingestiegen war, wurde entschieden ein neues Album aufzunehmen und einen Neubeginn unter dem Namen CINDERSKIN zu starten. Im November 2011 veröffentlichten Cinderskin mit dem Song Should Have Been Gone ihre erste Vorabauskopplung aus dem kommenden Album auf dem vierten Krefeld 8ung Sampler und im Internet. Im Februar 2012, drei Wochen vor dem ersten Plugged-Konzert der Band nach der Wiedervereinigung, verließ Bassist Joe Vinck aus persönlichen Gründen die Band. Live-Unterstützung fand CINDERSKIN im Kassiopeia-Bassisten und Mondoversum-"Hausmeister" Malte Menzer. Mit ihm am Bass spielte die Band beim Covermassaker 2012 den Provinztheater-Hit "Verena" in einer düsteren Low-Tempo-Version.

Cd.png Diskografie

Alben
  • "Illusion & Reality" (2003, 13 Tracks)
  • "Unplugged & Live" (2004, 14 Tracks)
EPs
  • "No.one" (2001, 4 Tracks)
  • "Demo" (2001, 3 Tracks)
  • "Untitled" (2005, 3 Tracks)
Samplerbeiträge
  • Niederrheinsampler Vol. I, "R(h)ein gehört" (2003, mit "Another World")
  • Krefeld 8ung Vol. I Vol. I (2003, mit "Ice")
  • Krefeld 8ung Vol. II (2005, mit "Skyline")
  • Niederrheinsampler Vol. II (2005, mit "Pleasure & Pain")
  • Krefeld 8ung Vol. IV (2011, mit "Should Have Been Gone")


(siehe: Tonträger)

Gastmusiker, Instrumente & Collaborations

Cinderskin arbeiteten im Laufe ihrer Bandgeschichte immer wieder mit verschiedenen Gastmusikern, sowohl live als auch im Studio. Gerade in den Anfängen der Band hörte man immer wieder Instrumente wie Cello, Violine, Saxophon, Posaune, Querflöte, Cajon, Congas, Triangel oder stark verzerrte Bluesharps. Auch Gegenstände, die eigentlich nicht zum Musikmachen gedacht sind kommen des öfteren, insbesondere auf "Unplugged & Live" zum Einsatz (verschieden gestimmte Gläser, umgebaute Abflussrohre, Eimer, Lineal, u.Ä.) Die Affinität zu verschiedenen Instrumenten ist bis heute erhalten geblieben und immer mal wieder zu hören.

Live-Collaborations mit anderen Bands waren:

  • "Come Together" - Beatles-Cover mit dem damaligen Gastmusiker Philipp Maike, später auch mit Ex-Mitglied Jens Thißen (Realleather).
  • "One" - Metallica-Cover mit Mitgliedern von New Damage und Bad Spirit
  • "Help" - Beatles-Cover mit Bad Spirit
  • "Voodoo" - Godsmack-Cover mit Down The Slope
  • "Snow" - mit Topic
  • "Hell's Kitchen" - mit Jerry Ülker (New Damage)
  • "I.O.U." - mit Skope
  • "Redefreiheit" - mit Dreierlei Crew


Studio-Collaborations:

  • "Pink Men" - mit Dennis Brinkhoff von Bad Spirit (auf "No. 1")
  • "Snow" - mit Patrick "Petting" Ingenillen und Stefan "Erle" Erlenwein von Topic (auf "Illusion & Reality")
  • "Hell's Kitchen" - mit Jerry Ülker von New Damage (auf "Illusion & Reality")
  • "Reverb" - mit Monzoon

Trivia

  • Der erste Bandname "Purple Dadrox" wurde von der damaligen Erotik-Darstellerin Gina Wild bei einer ihrer Autogrammstunden ausgewählt.
  • Im Rahmen des Covermassakers 2012 spielte die Band Bahooga (u.a. mit Ex-Mitglied Mox) eine Up-Tempo-Ska-Version des Cinderskin Songs Should Have Been Gone.
  • Auch außerhalb der Krefeld 8ung Covermassaker wurden Songs der Band gecovert. Über längere Zeit hatte die Band Topic eine "laute" Version des Songs "Hell's Kitchen" fest im Programm.

Weblinks