Steven Hein

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Steven Hein
Foto by Moritz Krämer
Allgemeine Informationen
Genre Singer-Songwriter, Post-Rock
Website http://www.stevenhein.bandcamp.com/
Mitglieder

Steven Hein (*18. April 1978 in Tönisvorst, Germany) ist ein freiberuflicher Musiker und Produzent aus Krefeld und ist seit 1991 kontinuierlich in der Szene aktiv. Sein Solo-Liedgut trägt er live mit akustischer Gitarre und vereinzelt mit Gastmusikern vor, er beherrscht aber auch Schlagzeug und Bass. Zudem nimmt er seine Musik komplett in Eigenregie auf und entwirft, als staatlich anerkannter ausgebildeter gestaltungstechnischer Assistent meist auch selbst das Artwork dazu. Aktuell ist er außerdem festes Bandmitglied der Krefelder Band Pavallion und Mastermind des Session-Kollektivs N-1.


Biografie

vor 1991 - 1999 (Pegasus Cube, Just In Orange)

vor 1991

Geboren in der Kleinstadt Tönisvorst am linken Niederrhein kam Steven bereits früh mit Live-Musik und Musik im Allgemeinen in Berührung. Beim Durchstöbern der Plattensammlung seiner Eltern stieß er schnell auf Pink Floyds "Ummagumma" und "Dark Side Of The Moon", sowie "Abraxas" von Santana. Außerdem war Stevens Vater Ulrich Hein als Live-Mischer bei der Band Rosewood tätig, deren Gitarrist Udo Kotzmann in direkter Nachbarschaft wohnte. Steven wurde oft mit zu Auftritte genommen und hielt sich mit den Nachbarskindern (u.a. Max Kotzmann) regelmäßig im Proberaumkeller von Rosewood auf.

1991

Auf einer Jugendfreizeit des Palm Beach Café der evangelischen Kirchengemeinde St.Tönis im Sommer 1991 kam Steven Hein erstmals aktiv in Berührung mit der dortigen, gerade frisch entstehenden Musikszene. Geleitet wurde die Freizeit von Klaus Engers, bei dem Steven seit einem halben Jahr bereits Gitarrenunterricht nahm. Auf der Freizeit hatte er seinen ersten Auftritt mit dem Freizeit-Projekt Blubbuka Bombär (benannt nach Stefan Trosts Schildkröte), welches sich an Coverversionen von Bob Dylan und Pink Floyd versuchte. Teil dieses Projekts waren u.a. Nils Drechsler (drums), Stefan Trost (drums), Daniel Jennen (voc), Christian Brenk (git, voc), Jens Cremer (git). Steven spielte hier Bass. Zurück von der Freizeit gründete er mit seinem Schulfreund Thorsten Marach (jetzt New Damage) (b) und Nils Drechsler (dr) seine erste Band Pegasus Cube. Thorsten Marach wechselte alsbald ans Schlagzeug. Die restliche Besetzung wechselte in den nächsten zwei Jahren fast monatlich. Mit Blubbuka Bombär hatte Steven 1991 noch einen weiteren Auftritt im Palm Beach Café, St.Tönis. Die Besetzung bestand inzwischen aus Christian Brenk (voc, git), Jens Cremer (git), Stefan Trost (dr), Manuel Classen (dr) und Steven (b). Die Band löste sich nach dem Auftritt auf.

1992

Steven gründete mit Jens Cremer die Downtown Puppets. Steven blieb am Bass, Jens wechselte komplett an den Gesang. Sven Langenfurth (git) und Michael Wanderer (dr) stießen hinzu. Musikalisch orientierte man sich am grade aufkommenen Crossover. Sie spielten einige Auftritte in Tönisvorst. Parallel arbeitete Steven mit Thorsten Marach und Konstantin Zachos an der Band Pegasus Cube. Steven schrieb die Songs, die sich irgendwo zwischen Ride und den frühen Pink Floyd ansiedelten.

1993

In diesem Jahr nahm Steven erneut an der Jugendfreizeit des Palm Beachs teil. Die Reise ging diesmal nach Dänemark. Mit von der Partie waren die kompletten Downtown Puppets, sowie jede/r, der/die in der Tönisvorster Musikszene Rang und Namen hat. Dort lernte Steven Stefan Wengorsch und Stefan Külkens näher kennen. Die drei gründen zunächst ein Freizeit-Projekt, welches aber nicht beim obligatorischen Abschluss-Gig der Freizeit aufspielte. Dafür wurde Stefan Wengorsch für kurze Zeit zweiter Gitarrist bei Pegasus Cube. Daniel Sommer kam zudem als Sänger zur Band. Nach etlichen Besetzungwechseln eröffneten Pegasus Cube (inzwischen wieder nur noch Thorsten und Steven mit Holger Verstraeten als Aushilfe am Bass) die erste Tönisvorster Rocknacht (die zu dieser Zeit noch "Live-Gig" hieß) im Forum Corneliusfeld. Steven übernahm notgedrungen den Gesang, denn der eigentliche Sänger Daniel Sommer verließ die Band zwei Wochen vor dem Auftritt. Sie coverten u.a. Rushs "Cut To The Chase" und "Petcemetary" von Bad Religion, hatten aber auch einige eigene Songs im Gepäck. Thorsten Marach gab sogar ein Schlagzeug-Solo zum Besten (womit er sich das Ansehen in der Szene zementierte). Direkt als zweite Band spielten die Downtown Puppets, die Steven nach dem Auftritt wegen interner Quereleien verließ. Auf der Suche nach einem neuen Bassisten wandten sich Pegasus Cube an Klaus Engers. Der vermittelte ihnen den Grefrather Hajo Krenz. Mit diesem nun am Bass nahm die Band bei Klaus Engers ihr erstes Demotape auf, welches aber nicht veröffentlicht wurde.

1994

Im Februar 1994 spielten Pegasus Cube bei einem Festival im Kempener KuBa. Zu Gast war dort auch Michael Hoefels, ein Schulfreund von Hajo. Dieser erschien am Tag nach dem Auftritt bei der Probe im Palm Beach Café und überzeugte die Band davon, dass ein Keyboard die Musik, die sich inzwischen am US-Indierock orientierte aufwerten würde. Die Besetzung festigte sich allmählich und die Band beschloss das neue Kapitel mit einem neuen Bandnamen: Scarecrow, entliehen bei einem Pink Floyd-Titel. Die Band probte fleißig neue Songs ein, die nun um einiges tragender und atmosphärischer daher kamen. Im Sommer trennte sich die Band von Hajo, der bei einem Open-Air-Konzert in Breyell kurzfristig von Thorsten Haas von der Tönisvorster Band Medium Dry ersetzt wurde. Konstantin Zachos kündigte sich derweil an, gerne wieder in der Band mitspielen zu wollen. Damit stand das erste Band-Line-Up, was erstmals über ein Jahr halten sollte. Im Herbst nahm die Band mit Klaus Engers ein zweites Demo mit 12 Songs auf, wovon allerdings zwei in den ewigen Jagdgründen verloren gingen, weil versehentlich die B-Seite überspielt wurde. Das Demotape wurde ebenfalls nicht veröffentlicht. Parallel spielte Steven kurzzeitig in einer Metalband aus Vorst (u.a. mit Marcus Christian am Schlagzeug und Nuno Tötsches an der Gitarre) aushilfsweise Bass. Das Projekt erwies sich allerdings als fruchtlos und verlief sich gegen Ende des Jahres im Sand. Nach einem erfolglosen Auftitt in der Willicher Kirche überraschte die bis dato öffentlich-rare Band Scarecrow auf der zweiten Rocknacht in Tönisvorst, die inzwischen in den Gemeindesaal der evangelischen Kirchengemeinde umgesiedelt wurde, mit ausgereiftem eigenen Songmaterial. Scarecrow spielten als Co-Headliner und legten den bis dato besten Gig ihrer kurzen Karriere hin.

1995

Steven engagierte sich 1995 im Palm Beach Café vermehrt ehrenamtlich, leitete Gitarrenkurse mit und half Bands im jugendheimeingenen Proberaum beim Arrangieren. Zudem hatte er sich im Laufe 1994 Schlagzeugspielen beigebracht und wollte dies nun auch in einer Band ausüben. Mit seinem Klassenkameraden Sven Liptow (b) und Patrick Pietron (g) (der im Laufe des Jahres durch Thorsten Krolik ersetzt wurde) gründete er mit Alexander Heitland am Gesang die Band Tact Infect, welche sich an Vorbildern wie Rage Against The Machine orientierte und sich durch ihre energetischen Auftritte eine schnell wachsende Fan-Gemeinde erspielte. Zudem entdeckte Steven durch den bereits erfahreneren Gitarristen Thorsten Krolik seine Vorliebe an Jam-Sessions. Steven wollte bei Scarecrow eine ähnliche Energie in den Sound integrieren, fühlte sich an der Gitarre dazu allerdings nicht richtig disponiert. Die Band suchte nach einem Gitarristen während Steven sich ausschließlich dem Gesang widmen wollte. Bei einer Probe der Mädchen-Band "One Way" im Palm Beach Café half Steven aushilfsweise am Schlagzeug aus. Die Sängerin Diana hatte ihren Freund Tobias Bohlmann, der bei der Krefelder Band "Delicious" Gitarre spielt, als Gast mitgebracht. Steven und Tobias kamen ins Gespräch und verabreden sich zu einer Scarecrow-Probe. Der Band gefiel Tobis Gitarrenspiel und man spielte einen ersten Gig im Grefrather Jugendheim "Dingens" zusammen mit der Death Metal Band "Tschap Nigura" (u.a. mit Frank "Fronk" Josten am Bass). Das Set des Abends bestand aus knapp 20 Songs und war unterteilt in zwei Abschnitte. Das Publikum war überfordert und reagierte mit Unverständnis. Die Band selbst war mit dem Auftritt ebenfalls unzufrieden. Konstantin Zachos verließ nach dem Auftritt erneut die Band. Tobias Bohlmann machte zudem seinem Unmut bezüglich der Songs Luft. Man beschloss jedoch nicht die Auflösung der Band, sondern sich umzuorientieren und einen neuen Bassisten zu suchen. Die Band begann erstmals gemeinsam Songs zu schreiben. Bis dato kamen alle Ideen zu 90% von Steven. Am Bass fand sich schließlich Thomas Peti Magyar, der grade bei "B-Flats Detuned" ausgestiegen war und eine neue Band suchte. Tobias und Peti brachten bisher nie dagewesene musikalische Einflüsse in die Band, die unterschiedlicher nicht sein konnten. Tobias: Pop, Industrial und Underground-Indie; Peti: Oldschool-Metal à la Black Sabbath und Iron Maiden. Die Band beschloss erneut einen Namenswechsel und benannte sich in Just In Orange. Zudem bezog die Band im Bunker der Freiligrathstrasse in Krefeld ihren ersten eigenen Proberaum. In nur einer Woche erprobte Peti das komplette Set. Dann spielte die Band ihren ersten Gig in der Funzel in Krefeld und coverte u.a. anderem "Land Of Sunshine" von der gerade angesagten Band Faith No More. Auch das restliche eigene Songmaterial war sehr viel rockiger geworden. Die Publikumsressonanz war ausgelassen. Zum ersten mal war das Publikum offensichtlich mitgerissen und es entstand ein Moshpit vor der Bühne. Der Name Just In Orange verbreitete sich nach dem Auftritt wie ein Lauffeuer in Krefeld, allerdings ohne dass die Band dies mitbekam. Zwei Wochen später spielten Just In Orange beim SVK-Festival in der Kulturfabrik Krefeld in der großen Halle vor knapp 1000 Besuchern. Bereits bevor die Band die Bühne betrat war das Publikum aus dem Häuschen und forderte lauthals den Namen der Band. Just In Orange eröffneten mit dem Fear Factory-Cover "A Therapy For Pain", gefolgt vom einem eigenen Song "On the Brick" und dem Faith No More-Cover "Land Of Sunshine". Vom ersten Moment an hatte die Band ihr Publikum fest im Griff und wusste dabei selbst nicht, wie ihr geschah. Am nächsten Tag schien jedem in Krefeld der Name Just In Orange zumindest ein Begriff zu sein. Stefan Külkens hatte derweil das Management und das Booking übernommen und verschaffte der Band viele Auftritte. Stevens Engagement bei Just In Orange erzeugte Eifersucht bei seiner Zweitband Tact Infect. Auf der Rocknacht 1995 (wieder im Gemeindesaal) spielte er mit Tact Infect als Headliner seinen letzten Auftritt mit diesen. Als einmaliges Projekt eröffnete Steven die Rocknacht zusammen mit Patrick Pietron (b), Thorsten Krolik (g) und Thorsten Marach (dr) als Agony For Fun, eine "Life Of Agony"-Coverband. Auch Just In Orange spielten auf der Rocknacht als dritte Band des Abends. Der Auftritt war wegen schlechtem Sound und technischen Problemen allerdings eher mäßig. Der erste Song, das Cover "Hurt" von Nine Inch Nails ging komplett unter. Das Publikum feierte die Band trotzdem.

1996

Die Band nahm am 19.1. in ihrem Proberaum unter Aufsicht von Bernd Wessels drei Eigenkompositionen ("Waterland", "On The brick" und "Burn the sun") im Track-by-track-Verfahren auf, zögerte aber mit der Veröffentlichung. Das Material hatte nicht die Energie der Live-Auftritte. Just In Orange bespielte fleißig den Niederrhein und nahm an lokalen Bandwettbewerben teil. Im Venloer Perron 55 kamen sie auf Platz 3 in der Endausscheidung eines mehrwöchigen Wettbewerbs und gewannen einen Einkaufsgutschein in einem holländischen Musikfachladen. Im Sommer spielten sie erneut auf der SVK-Party in der großen KuFa. Ab Sommer half Steven bei der Gründung der Band "D-Hall" bestehend aus Steffanie Pyskens (voc, git), In-Ok Becher (git) und Christian Kleefisch (b). Steven spielte Schlagzeug. Die Musik orientierte sich an The Breeders und Smashing Pumpkins. Stefan Külkens nahm mit der Band ein Demo auf, was aber heute leider verschollen ist. Es gibt lediglich noch einen Livemitschnitt vom ersten Auftritt im Palm Beach Café. Bei der alljährlichen Tönisvorster Rocknacht spielte Steven mit "D-Hall" als Opener und Just In Orange als Headliner. Wie sich später herausstellte war dies für längere Zeit auch die letzte Rocknacht.

1997

Am 29.1. nahm Just In Orange bei einem Proberaumnachbarn den Song "Squidrings" auf. Das erste Demotape der Band wurde veröffentlicht. "On the Brick" hatte es nicht auf's Tape geschafft. Die Tracklist lautet: 1. Squidrings 2. Burn The Sun 3. Waterland. Stefan Külkens benutzte einen Teil der Tapes um mehr Auftritte an Land zuziehen, die restlichen Tapes waren nach kurzer Zeit bereits ausverkauft. Die Band zog mit ihrem Proberaum in den ehemaligen Raum von Blind Guardian in den Bunker an der Oppumerstrasse in die zweite Etage. Der alte Raum wurde an die Band Syntonic vermietet.

1998

Die Band hatte inzwischen eine große Menge eigenes Songmaterial angesammelt und wollte ein Album in Eigenregie aufnehmen. Tobias Bohlmann leistete sich einen Minidisc-Mehrspurrekorder und übernahm die Rolle des Produzenten. Die Band nahm über das Jahr verteilt 11 Songs auf, welche ohne Ausnahme auf dem Album später auch erschienen. U.a. wurden auch Waterland und Burn The Sun neu aufgelegt. Zudem war mit "Lunapark" auch erstmals ein instrumentales Klavierstück dabei, welches Steven in Eigenregie aufnahm. Die Band einigte sich auf den Album-Titel "AEON" und die Mitglieder finanzierten die Pressung aus ihrem eigenen Ersparten. Das Cover zeigt die Silouette eines Astes am Strand am südlichesten Zipfel Südafrikas. Das Foto stammt von Jan Vyskocyl, Michael Hoefels gestaltete das Artwork. In der lokalen Presse wurde das Album mehr oder weniger zerrissen, dennoch verkaufte sich mehr als die Hälfte der 500er Auflage innerhalb weniger Wochen und kam bei Fans und Freunden gut an. Die offizielle Release-Party zu "AEON" fand im Palm Beach Café am 25.9. statt. Die Band unterteilte ihre Setlist in ein Ruhiges als erstes und ein Rockiges als zweites auf. Im Oktober veranstaltete die Band zudem eine wilde Freibier-Party inklusive Live-Gig im Huferhof. Steven und Tobias freundeten sich zudem mit den neuen Proberaum-Nachbarn an. Die Band hieß Supernova und waren Freunde von Tobis Bruder Fabian. U.a. spielten dort am Bass Maziar Yazdkhasti und Patrick Zausch an der Gitarre. Steven traf sich vermehrt mit den beiden zu Jam-Sessions. Zudem waren Tobias und Steven vom Sound Supernovas, der schwer im gerade aufkommenden Stonerrock verwurzelt war, so begeistert, dass sie zusammen mit Thorstens kleinem Bruder Oliver Marach als Bassisten das Stonerrock-Projekt Loomiz gründeten. Tobias spielte Schlagzeug, Steven sang und spielte Gitarre. In kürzester Zeit waren 7 Songs geschrieben und ein Demotape aufgenommen. Die Texte zu den Songs wurden erst am Tag der Aufnahmen geschrieben. Das Projekt spielte sogar ein paar Auftritte u.a. beim Fabritianum Festival und mit Supernova und Bad Spirit zusammen im Palm Beach Café.

1999

Just In Orange spielten weiterhin den Niederrhein rauf und runter, kamen aber darüber hinaus nicht weiter. Auch das Songwriting gestaltete sich mühseeliger. Die Band nahm in Eigenregie die EP "Lumma" auf. Diese umfasst 4 Songs, keiner davon unter 5 Minuten. Die Band war sich über ihre weitere Vorgehensweise nicht einig und holte sich Rat von Außenstehenden in den Proberaum. Sie spielten noch einen sehr guten Gig bei der fünften Krefeld Nacht, zusammen mit Bad Spirit, Undertow und Philistine, sowie bei der ins Palm Beach verlegten Tönisvorster Rocknacht. Danach verschrieben sie sich einer Live-Pause. Steven und Tobias versuchten das Songwriting durch Jam-Sessions in neue Richtungen zulenken, aber Thomas Peti Magyar fehlte aufgrund seines Biologie-Studiums immer öfter bei Proben und so übernahm immer häufiger Steven den Job am Bass. Im Sommer nahmen Steven, Thorsten und Tobias als Geburtstagsgeschenk für Klaus Engers das sehr experimentelle Album-Projekt Cosmetics From The Cooler auf. Vier Songs, darunter eine Coverversion Pink Floyds "Astronomy Domine". Steven nahm im Herbst unter technischer Leitung von Klaus Engers seine erste EP mit 3 Songs in kompletter Eigenregie auf. Er schrieb und spielte alle Songs alleine. Das Projekt bekam den Namen Slow, die EP trug den Titel "Sirius & Delta Water" und ist ein Geburtstagsgeschenk an Stevens damalige Freundin Nadine Bernstein. Just In Orange entschloss unterdies einen erneuten Proberaum-Wechsel und zog in einen Proberaumkomplex in einem Bauernhof bei St.Tönis/Kehn (später bekannt als die Farm). Den Raum teilten sie sich mit Bad Spirit, Stevens Bruder David Hein, sowie Maziar und Patrick von Supernova und dem DJ Sebastian Differt. Zwischenzeitlich ließen Oliver Marach und Steven das Projekt Loomiz, welches kurzzeitig in "Mr. Moog" umbenannt wurde, immer mal wieder aufleben. Am Schlagzeug saß zuletzt Stephan Tötsches (u.a. ex-Vincent Raven Band). Die Band spielte in dieser Besetzung allerdings weder Auftritte, noch nahm sie Songs auf.

2000 (Just In Orange Split, Nude, Loomiz, Slow)

Im Frühjahr gingen Just In Orange ins SAE-Studio Köln und nahmen dort mit Philipp Bitten den Song "Bitterpress" auf. Der Titel entstammte einer Schmiererei auf Klaus Engers´ Wohnzimmertisch (wie sich Jahre später herausstellte hatte Steven nur an der falschen Stelle zulesen begonnen und das Wort war wahrscheinlich absichtlich falsch geschrieben. Gemeint gewesen war wohl "Pressbyter", einer von Klaus' Jobs in der Kirchengemeinde). Der Song, obwohl gut, wurde nicht veröffentlicht. Die musikalischen Geschmäcker gingen unterdes immer weiter auseinander. Letztlich kam es im April zum Split. Peti und Thorsten verließen die Band. Thorsten ging zu "Definitely Enjoy", später "New Damage", die verbliebenden drei Bandmitglieder gründeten das Industrial-Rock-Projekt Nude. Steven spielte nun Bass und teilte sich den Leadgesang mit Tobias. Als Schlagzeuger kam Peter Mach hinzu, ein Klassenkamerad von Lena Bernstein, Nadine Bernsteins jüngerer Schwester. Peter war Jazzdrummer und spielte parallel noch bei seiner Band "The Five Deuxes". Zu seinem 22. Geburtstag schenkte Klaus Engers Steven einen Studiotag im Flying Tune Studio in Krefeld. Dort nahmen sie gemeinsam mit David Hein (keys) und Marcus Gutsch als Produzent die zweite Slow-EP "Never tear apart" auf. Tobias Bohlmann hatte inzwischen sein Studium an der SAE abgeschlossen und jobbte nun in einem Studio in Moers. Dort nahm er mit Nude die EP "Green Demo" auf. Die Drums wurden komplett programmiert. Für den Song "Shape" holten sie sich als Gastsängerin Sara Platen von Sojourn (später So Kind Stacy) ins Studio. Bei eben diesen spielte Oliver Marach inzwischen als fester Bassist. Die EP erschien noch im selben Jahr. Stefan Külkens hatte inzwischen die Tönisvorster Rocknacht wiederbelebt und zurück ins Forum Corneliusfeld geholt. Nude spielten auch dort und coverten bei ihrem Auftritt u.a. den Song "Magdalena" von A Perfect Circle. Später erschien ein Rocknacht-Sampler auf dem Nude mit zwei Songs ("Day`s Tune" und "Shape") vertreten sind. Zudem spielten sie zusammen mit den befreundeten Bands Topic, Purple Dadrox und Bad Spirit auf dem ersten X-Mas Rock in Kempen. Parallel hatte das Session-Projekt aus Ex-Supernova-Leuten und Steven den Namen Suvon erhalten und Jam-Sessions wurden auf Tapedeck mitgeschnitten. Wegen schlechter Klangqualität wurde davon aber nichts veröffentlicht. Zudem erprobten Loomiz Dennis Rips als neuen Drummer. Steven und Dennis hatten sich zuvor bei ihrer gemeinsamen Grafik-Ausbildung in Krefeld kennengelernt.

2001 - 2006 (Monzoon, N-1, Krefeld-8ung, Nahkampfranch)

2001

Zwischen Tobias und Steven begann es Band-intern wie auch privat zu kriseln. Die zweite Nude-EP "Load All Data" schrieb Tobias zum Großteil im Alleingang. Die EP erschien nie offiziell. Steven schrieb derweil, frustiert über die Zustände seiner Zivildienststelle, die Songs "Half The Day" und "Still", die bei Nude aber auf taube Ohren stießen. So schlug er die beiden Songs dem Projekt Loomiz vor und diese nahmen an. Die Zusammenfindung bei Loomiz wuchs, die Quereleien bei Nude nahmen zu, bis Steven letztlich Mitte des Jahres die Band verließ. Zusammen mit Maziar Yazdkhasti und Patrick Zausch von Suvon verließen sie den Proberaum und mieteten sich wieder im BGZ Bunker Oppumer Straße in Krefeld ein, diesmal im Erdgeschoss. Sie holten sich als Mitmieter eine weitere Band in den Raum um die Miete zuverringern. In jener Band spielte u.a. Christian "Joey" Schnorr (später Minus, Earmarked) Schlagzeug. Zudem holte Dennis Rips sein Stonerrockprojekt "Canyon" (u.a. mit den Ex-Pro Facts-Mitgliedern Michael Jankhoff und den beiden Queck-Brüdern) mit hinzu. Auf der Suche nach einem neuen Bandnamen für Loomiz kam Steven sein langjähriger Freund Thorsten Marach mit dem Namensvorschlag Monzoon zuhilfe. Unter dem Namen Monzoon erprobten Dennis, Oliver und Steven im Laufe des restlichen Jahres 11 Songs. Da Steven in seiner Zeit als Bassist bei Nude seinen Gitarrenamp gegen einen Bassamp getauscht hatte, spielte er die erste Zeit bei Monzoon seine Danelectro-Gitarre über einen 2x15" Bass-Combo. Am 7.12. spielten sie einen ersten Test-Auftritt im Palm Beach Café zusammen mit den Lumberjackx.

2002

Oliver Marach war über einen Track in der Unexplored-Section auf einem Visions Sampler auf die Bonner Band The Sensible aufmerksam geworden. Kurzentschlossen kontaktierte Steven diese und ergatterte mit Monzoon den Support-Slot am 2.1. in der Kulturfabrik. Am 7.Januar nahmen sie mit Klaus Engers als Produzent an nur einem Tag alle 11 bisher geschriebenen Songs im Live-Verfahren auf. Die Session dauerte knapp 14 Stunden. Als Gastsänger holten sie sich Jerry Ülker von New Damage für die Songs Half The Day, Automatic und White Pools Underground hinzu. Jerry spielte zudem Conga auf dem Instrumental "Vertical Horizon". Außerdem spielte Stevens Bruder David Hein auf Lighten Load nachträglich eine Keyboardspur ein. Das fehlende Equipment lieh ihnen Marcus Gutsch aus dem Flying Tune Studio gratis aus. Die Band war mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Steven spielte in den folgenden Wochen noch einige Overdub-Gitarren und Backround-vocals bei Klaus zuhause ein. Die Band beschloss die Songs auf ein Album und eine EP als Quasi-Single zu verteilen. Automatic und The Mune (bei dem Steven Bass spielte und Oliver Gitarre) kamen auf die B-Seite der "Half The Day"-EP. Mit der Aufnahme des Songs "Vertical Horizon" war die Band allerdings komplett unzufrieden. Zwischenzeitlich spielten sie ein Konzert im Kultus-Café Grevenbroich (u.a. mit Buix), bei welchem Dennis die Bühne mit einer Zimmerpalme im Arm betrat und Stevens Mantel später geklaut wurde. Im März bekamen Monzoon ein Angebot von der Kulturfabrik als eine Art Test-Band für einen Stagetechniker-Workshop zu fungieren, bei welchem eine Live-Version des Songs "Vertical Horizon" mitgeschnitten wurde. David Hein unterstützte die Band dabei mit atmosphärischen Keyboard-Flächen. Die Band war von der Aufnahme begeistert und entschied sich, die Live-Version aufs Album, welches bis dato den Arbeitstitel "Green Means Go" trug zu packen. Die Band ließ Album und EP bei Marcus Gutsch im Flying Tune Studio mastern. Doch auch der Mastering-Prozess konnte die Rohheit der Aufnahmen nicht vertuschen und so beschlossen Oliver und Steven dem Album den Namen "Lo-Fi" zugeben. Das Coverfoto knippste Olivers Freundin (und jetzige Frau) Yvonne Herndl, alle restlichen Fotos stammen von Jerry Ülker. Das Artwork schusterten Oliver und Steven zusammen. Durch einen Zufall erschien der Album-Titel beim ersten Testausdruck in griechischen Schriftzeichen. Die Band fand den vermeintlichen Fehler amüsant und ließ es so. Monzoon veröffentlichten Album und EP am 12. April auf der Krefeld Nacht in der KuFa, wo sie zusammen mit Bad Spirit, Golden Cockring und den Lumberjackx spielten. Aufgrund der verschwindend geringen Auflage von 30 Exemplaren pro CD waren EP und Album am selben Abend bereits ausverkauft. Nach einigen Rangeleien zwischen Dennis und Steven verließ Dennis schließlich die Band im Juni des Jahres. Auf der Suche nach einem neuen Schlagzeuger kamen Oliver und Steven auf die Schnapsidee, Lena Bernstein, die bis dato noch nie ein Schlagzeug bedient hat zu fragen. Das Grefrather Festival Rock im Grünen fragte an, ob Monzoon im August bei ihnen spielen möchten. Steven brachte Lena innerhalb nur eines Monats nicht nur Schlagzeug spielen bei, sie erlernte auch alle bisherigen Monzoon-Songs und übte sogar neue Stücke mit der Band ein. Zudem stieg Stevens Bruder David am Keyboard fest in die Band ein. Beim Rock im Grünen hatte die neue Formation ihre Premiere. Dort spielten sie erstmals bereits Songs des erst zwei Jahre später erscheinenden Albums "Field" (u.a. "Let Go" und "Her"). Im Laufe des Jahres festigte sich die Besetzung. Monzoon spielten noch 3 weitere Auftritte (u.a. die Festivals Tönisvorster Rocknacht und Dülken Brennt) und übten derweil fleißig neue Songs ein. Ihr Proberaum erlitt im Herbst einen Wasserschaden. Die Proberaummitgleider hatten Glück, es war nichts kaputt, aber sie entschieden sich für einen Umzug innerhalb des Bunkers uzw in die 6. Etage. Dort teilten sie sich den Proberaum mit der Band Undertow und hatten nun New Damage als Nachbarn. Maziar Yazdkhasti zog als einziger der restlichen Proberaumgemeinschaft mit um. Im November nahmen Monzoon mit Max Kalda im KMI-Studio den Song "Eternal Curse" auf. Thorsten Marach spielte die Percussion, Tobias Bohlmann masterte. Die Band reichte den Song bei der KMI ein um auf dem Rheingehört-Sampler zuerscheinen und wurde nach einem Losverfahren auf Track 4 von ca 30 Bewerbungen gewählt. Die Idee für einen neuen Krefeld-Sampler hatte u.a. Steven im Internet laut werden lassen. Die KMI setze die Idee der untereinander befreundeten Bands allerdings nur unzureichend um. Zudem war man über das Artwork und die mangelnde Kommunikation der KMI mit den Bands nicht sehr glücklich. Und so setze sich ein Team bestehend aus Dan Müller, Patrick Ingenillen, Sabine Balogh, Tobias Bohlmann, Thorsten Marach, Daniel Walters, Achim Feldbinder, Tobias Polka und eben Steven Hein über Wochen im Krefelder Bistro Sunny Side Up und Café Kandis zusammen um einen Sampler zu erstellen, wie er ihnen ursprünglich vorschwebte...

2003

Der Sampler der untereinander befreundeten Krefelder Bands nahm Gestalt an und Dan Müller, als großer verfechter der Zahl 8 gab dem Kind den Namen Krefeld 8ung. Der Sampler wurde im Rahmen der ersten Release-Gala im Proberaum von Monzoon veröffentlicht. Aufgrund einer Spielzeitbegrenzung von maximal vier Minuten erstellten Monzoon einen Edit ihres Songs "Eternal Curse". Der komplette C-Teil des Stückes wurde geschnitten. Am 26.4. veröffentlichten sie bei einem Konzert in Osterath den Song "Eternal Curse" als EP mit drei weiteren Songs, die sie mit Sebastian Differt im Proberaum aufnahmen. "Eternal Curse" erschien außerdem in voller Länge auf dem Rheingehört-Sampler. Mitte des Jahres stieg David Hein aus der Band wieder aus um in Leipzig Theaterwissenschaften zu studieren. Steven nahm mit Thorsten Marach als Produzent nach der Trennung seiner langjährigen Freundin Nadine Bernstein den Song "Wish You Well" für sie auf. Der Song wurde erst Jahre später als B-Seite auf einer Solo-EP veröffentlicht. Zwischenzeitlich wurden Maziar Yazdkhasti und Steven zusammen mit Klaus Engers von Marcus Gutsch auf eine Jam-Session im Flying Tune Studio eingeladen. Das Ergebnis trug den Namen "Clockwork". Steven und Maziar beschlossen für die Zukunft, alle Sessions, bei denen sie beide zusammen mitgewirkt haben mit dem Namen "N-1" zu betiteln. Monzoon spielten über das Jahr verteilt 10 Auftritte u.a. bei einem Festival der Universität Düsseldorf, beim Kempener X-Mas Rock (bei welchem Steven spontan wie auch notgedrungen seinen ersten Quasi-Solo-Gig spielte, weil Oliver Marach sich einen Tag zuvor den Arm gebrochen hatte. Neben Monzoon-songs coverte er "Pretty New Year" von Tori Amos und spielte Songs von Just In Orange und Slow), und bei der Tönisvorster Rocknacht, wo sie das komplette "Field"-Album durchspielten. Bei jener Rocknacht lernten sich Stefan Honig von der Band Cocoon (später Benevolent, Honig) und Steven kennen. Bei einem Konzert im Palm Beach Café spielten Monzoon zusammen mit der Band Serenity. Beide Bands waren begeistert von einander und freundeten sich sofort an. Steven vertiefte sich mit Sänger Bastian Vogel am selben Abend noch in ein ausuferndes Pink Floyd-Gespräch und gab diesem später den Spitznamen "Floyd". Am 9.12. spielte die Band auf dem ersten Covermassaker im Rahmen der Krefeld 8ung Veranstaltungen. Monzoon coverten Sunos "Bend Over" und wurden von Syntonic gecovert. Am Ende des Jahres beschlossen sie aufgrund der Strapazen des Transports aus dem 6.Stock einen Proberaumwechsel und zogen in den Bunker der Freiligrathstrasse direkt neben den Proberaum von Syntonic. Die Songs für ein neues Album waren bereits größtenteils geschrieben. Oliver lieferte die Idee für ein textliches Konzept des Albums. Thorsten Marach wurde als Produzent engagiert und nahm mit der Band fast ein Jahr lang Songs auf. Als Gastsängerin holte Steven die Sängerin Cora Rok von der Band Curb für den Song "Sleep Breath Smile" und Michael Hoefels für ein Keyboard-Solo in "Let Go" hinzu. Als die Basictracks standen, spielten Thorsten und Steven alle übrigen Overdubs im Alleingang ein. Beim Song "Do It Again" übernahm Steven den Schlagzeug-Part. Die Drumtakes aller Songs wurden von Thorsten Marach und Sebastian Differt an einem Tag im Mai aufgenommen und Lena Bernstein war zum Schluss zu erschöpft für den Song. Der Aufnahmeprozess erstreckte sich von Mai 2003 bis Juni 2004. Mit der Band Serenity spielte Steven (voc) am 12.12. im Schymys Pub ein Red Hot Chili Peppers-Cover-Konzert mit dem Projektnamen "The Chili Project", spielte 15 Songs und brach sich, wie er Tage darauf feststellte beim Sprung ins Publikum 3 Rippen. Den Jahreswechsel verbrachte Steven für zwei Wochen spontan mit der Clique um Stefan Honig auf der Insel Texel und freundete sich dort u.a. mit Mitgleidern der Bands Cocoon, Mo(no)ment und den späteren Benevolent an.

2004

Monzoon spielten über das Jahr verteilt über 30 Auftritte durch sämtliche Clubs des Niederrhein. U.a. spielten sie beim Krefelder Summer Event zwischen dem Popsternchen "Blümchen" und einem "GZSZ"-Star und verschreckten mit einem aggressiven Auftritt einige Kinderseelen. Im Uerdinger Schymys Pub waren sie fast so etwas wie Stammgäste. Am 19.7. wurde ihr zweites Album "Field" bei einem Konzert im Krefelder Kult-Punkt veröffentlicht. Steven Hein rüstete sein Equipment um einen leistungsstarken Laptop und eine 8-Kanal-Soundkarte auf und erlernte über das Jahr mehrere Recording-Programme. Ein erstes Ergebnis seine Recording-Versuche stellte die zweite N-1 Session "Corajam" dar (Cora Rok von Curb stand hier Namenspate, war auch anwesend, traute sich aber nicht zu singen). Mit von der Session-Partie waren außerdem Klaus Engers (g, b) und David Hein (key, dr).

2005

Steven erlernte mehr und mehr die Recordingtechnik und nahm fleißig eigene Lieder wie auch Jam-Sessions und andere Produktionen auf. U.a. versuchte er sich aus Jux an deutschen Texten und stieß dabei u.a. bei Tobias Bohlmann auf viel Gegenliebe. Sie beschlossen, die Songs unter dem Namen "Nahkampfranch" zu einem Album mit dem Titel "Das Leben ist eben kein Ponyhof" zusammen zupacken. Die Idee der Nahkampfranch stammte u.a. von Andreas Morajan (ex-Supernova) und entstand bei einem Hurricane-Festival bei einem Tocotronic-Gig. Das Motto: Alles kann ein Nahkampfranch-titel sein! In kürzester Zeit nahmen Tobias und Steven bei Tobias Eltern auf dem Dachboden 17 Songs auf und erprobten das Liedgut auch live. Das Projekt Nahkampfranch erfreute sich schnell auch überregional reger Beliebtheit. Steven nahm derweil den Song "Umbrella" für Syntonic zwecks einem Beitrag zum zweiten Krefeld 8ung-Sampler auf, durfte das Stück aber nicht mastern. Auf dem zweiten Krefeld 8ung Sampler waren auch wieder Monzoon vertreten, ihr Songbeitrag lautete "Interstellar" und erschien exklusiv nur auf diesem Sampler. Die Release-Gala fand erneut u.a. bei Monzoon im Proberaum statt. Zwischendurch nahm Steven noch Peter Mach`s Stammband "The Five Deuxes", das Singer/Songwriter-Duo "Haas-Floyd", ein drittes "N-1"-Album mit dem Titel "Yellowroom" (mit Peter Mach am Schlagzeug) und sein erstes Soloalbum "Palimba Tuba" mit 9 Songs auf. Der Titel des Soloalbums entsprang einem Kraftausdruck Stefan Honigs, als dieser Stevens unaufgeräumtes Zimmer betrat. Steven und Stefan teilten sich ab Dezemeber eine WG in Düsseldorf. Zudem schrieben die beiden als Geburtstagsgeschenk für Hilke Engfer von "Modulator" den Song "The Devil Is In The Detail" (mit Stefan Honig am Gesang), der kurze Zeit später von Steven als Single zum Album veröffentlicht wurde. Beim zweiten Covermassaker im Rahmen der Krefeld 8ung-Konzertreihe coverten Monzoon den Dadrox-Song "Skyline" in einem 15minütigem Meddlay (u.a. "Field", "Eternal Curse"...) und wurden von Airborne Noise (u.a. mit Chris Selbach (g)) gecovert. Danach verließ Oliver Marach die Band um sich mehr um Karriere und Familienplanung zukümmern.

2006

Die Nahkampfranch schien das große Ding zuwerden. Frei nach dem Motto "Ohne Proben nach oben" bekam die "Ranch" ohne eigenes Zutun jede Menge Auftritte zugeschoben und hatte bei Giga-TV in Berlin sogar ihren ersten Fernsehauftritt. Im Anschluß an die Nahkampfranch-Aufnahmen half Steven als Co-Produzent bei Tobias Bohlmann`s Projekt "Bronko Strobo" für das erste Album "Aussenweltbestrahler". Steven holte derweil Maziar Yazdkhasti von N-1 als Bassist zu Monzoon. Auch Tobias Bohlmann trat der Band kurze Zeit später als zweiter Gitarrist bei. Die Songs zum dritten Monzoon-Album "Interstellar Communicator" waren bereits zum Großteil eingespielt. Steven zögerte aber noch mit der Veröffentlichung und erteilte additionale Credits an Thorsten Marach, Matthias Hahn und Tobias Bohlmann. "Interstellar Communicator" wurde ebenfalls im Zuge der Aufnahmen bei Tobias Bohlmanns Eltern auf deren Dachboden fertig gestellt. Zudem kamen im Laufe des Jahres noch die Songs "Reverb" (welches Steven in Eigenregie aufnahm und einspielte), sowie der Song "The Lower Grass" hinzu. Vom Song "Reverb" gibt es auch eine bisher unveröffentlichte Wohnzimmerversion mit Mitgliedern von Dadrox und Sunpeak, aufgenommen in der Sunpeak-WG, Krefeld. Die Aufnahme entstand kurz nachdem Steven den Song geschrieben hatte. Der vermeintliche Titelsong "Interstellar" wird auf dem Album für nur 20 Sekunden angeschnitten und trägt hier somit auch nur den Titel "Stellar". "Careful with that theme, Augen" wurde der Session "Augen?" vom Cosmetic from the Cooler-Album von 1999 entliehen. Der Titel ist eine Anlehnung an den Pink-Floyd-Titel "Careful with that axe, Eugene". Zudem kann man die "Automatic"-Version "Auto-Reprise" retrospektiv als schließenden Bogen des Kapitels Monzoon sehen. Im Abspann des Songs läuft außerdem der Just In Orange-Song "Lunapark" rückwärts ab. Das Album "Interstellar Communicator" wurde beim letzten Monzoon-Auftritt am 2.8. in der Kulturfabrik Krefeld veröffentlicht. Die Band hatte in ihrer neuen Besetzung allerdings schon viel neues Eigenmaterial angesammelt (u.a. den Song "Betty & Linda", der später mit Artwon Artown Artnow neu aufgelegt wurde) und konfrontierte das Publikum fast ausschließlich mit unbekanntem Material. Zu diesem Auftritt gibt es einen sehr guten Live-Mitschnitt, der bisher allerdings nicht veröffentlicht wurde. Monzoon in neuer Besetzung wechselten bereits vorher Mitte des Jahres ihren Proberaum nach Düsseldorf in den ehemaligen Proberaum der Toten Hosen. Eine logistische Notwendigkeit, denn inzwischen waren alle Bandmitglieder nach Düsseldorf gezogen. Steven hatte das Jahr über zudem neue eigene Songs geschrieben und veröffentlichte mit "Sootles-The White Machine City" sein zweites Solowerk, welches die EP`s "Never Forget Little K" (für Kathrin Meisen) und "Surfing Blonde" auskoppelte. Das Album behandelt als Konzept einen von Steven`s ausufernden Schlafträumen. Als einziger Gastmusiker spielt hier auf dem Opener "Whirly" Maziar Yazdkhasti Bass. Mit Dan Müller nahm er dessen erstes Solo-Album Dan's Al-Kimiya als Produzent über mehrere Wochen im alten Dadrox-Proberaum über dem Krefelder Hauptbahnhof auf. Steven spielte hier außerdem Percussion und steuerte vereinzelt Gesang bei, sowie er Dan beim Songwriting unterstützte. Mit N-1 nahm Steven erneut mit Peter Mach am Schlagzeug die 40 Song starke "Peter und die Wölfe"-Session und mit Tobias Helbich am Schlagzeug die beiden Sessions "Mystical Castle" und "Nordsee-Travelling" auf. Zwischenzeitlich durfte Steven bei einem Studiobesuch der befreundeten Band "Benevolent", die grade ihr erstes Album im Ezy-Studio Krefeld aufnahmen bei deren Song Rekoda ein Banjo einspielen. Steven gab dem Song später auch seinen Namen. Zum Ende des Jahres produzierte Steven mit einem Dutzend befreundeter Musiker aus der Düsseldorfer und Krefelder Szene nach dem Vorbild des amerikanischen Singer/Songwriters Sufjan Stevens die erste ChristmasTREEtment-EP, welche zwischen traditionellen Weihnachtslieder-Versionen auch ein eigenes Lied ("The Holy Grail" Text: Yazdkhasti, Musik: Hein, Yazdkhasti) hervorbrachte. Das Coverfoto schoß Maziar Yazdkhasti.

2007 - 2010 (Artown Artown Artnow, Lakeslide, Das A und O)

2007

Nach dem Monzoon-Split 2006 legte Lena Bernstein die Drumsticks zu den Akten und die verbleibenden drei Mitglieder mußten sich neu orientieren. Steven wechselte ans Schlagzeug und Tobias übernahm zur Gitarre die Leadvocals. Sie benannten das neue Bandprojekt nach langer Überlegung in "Artwon Artown Artnow", entnommen des Tad Williams-Opus´ "Otherland". Die Namensgebung entstammte von Steven. Die Band nahm unter Regie von Tobias Bohlmann die EP "Fiasko" mit 6 eigenen Songs auf. Der ehemalige Monzoon-Song "Betty & Linda" erweckte die Aufmerksamkeit des "Smarten Up-Managements" mit denen "Artwon Artown Artnow" später längere Zeit eine Zusammenarbeit versuchte. In eben jenem "Betty & Linda" taucht im C-Part des Stücks ganz kurz das Textzitat "make'em run run, make'em run run, make'em run" aus Stevens Song "Stay inside the sun" vom Album "Sootles - the white machine city" auf. Parallel spielten Tobias und Steven mit der Nahkampfranch viele Live-Konzerte die sich wachsender Beliebheit erfreuten. So landete die "Ranch" mit ihrem Song "Mach doch was Du willst, aber barfuß geh ich in Dein Zimmer nicht mehr" auf dem dritten Krefeld 8ung-Sampler. Beim alljährlichen Covermassaker coverte die Nahkampfranch den Song "Back To Soul" von The Fog Joggers als deutschsprachige Interpretation, während diese mit auf der Bühne saßen. Gecovert werden sollte die "Ranch" von Serenity. Diese fielen allerdings aus. Als Ersatz für den Live-Slot von Serenity spielten N-1 mit Klaus Engers (mit Steven wechselnd an g und dr) spontan ihren zweiten Auftritt. Mit Philipp Maike und Holger "H" Tanck von den Dadrox spielte Steven unter dem Namen Helden Am Lagerfeuer ein Live-Cover-Konzert im Krefelder Limericks. Steven produzierte nebenher weiter fleißig. Neben zehn Alben mit N-1-Sessions (Details unter N-1) nahm er außerdem das "Projekt Erika" mit Wienke Treblin und die beiden EP`s "Taub" und "Stumm" mit Dan Müller`s neuer Band Minus auf. Für die Tide Riders mixte und masterte Steven deren Krefeld 8ung-Beitrag "Split another F***".

2008

Obwohl Steven ausgiebig mit Touren und Aufnahmen rund um Artwon Artown Artnow beschäftigt war (u.a. gewann die Band den Düsseldorfer CityBeats-Contest und wurde für Darius Yazdkhastis Theaterstück, eine Interprätation von "Antigone" verpflichtet, mit welchem sie u.a. durch Holland tourten, hierzu produzierte Steven mit Tobias die 6 Song-EP "Antigone" und entwarf dazu auch das Album-Artwork), übertraf er den im Vorjahr aufgestellten Rekord im N-1-Sessions und veröffentlichte über das Jahr verteilt mit dem Projekt 16 Alben (zwei davon wurden später in Quintersence umbetitelt, weil Maziar Yazdkhasti nicht bei den Sessions anwesend war und von seinem Namensgeberrecht Gebrauch machte). Für die Nahkampfranch nahm Steven mit Tobis zusammen 23 Songs für ein zweites Album mit dem Titel "Billiger als erwartet" auf, welches aber bisher nicht veröffentlicht wurde sowie die "Ranch" u.a. aus Zeitmangel bis zum heutigen Tag auf Eis liegt. Steven nahm zusammen mit der Band Blackbox deren Debut-Album "I shouldn't share with you" auf. Hierzu steuerte er auch den Mix. Die Band ließ das Album allerdings von jemand anderem mastern. Steven distanzierte sich von dem Ergebnis. Das Album wurde erst ca ein Jahr später veröffentlicht. Als eine Art Stressausgleich zu Artwon Artown Artnow nahm Steven Ende August dankend die Idee seines Freundes Frank "Kou" Hasters an, das übers Wochenende leerstehende Haus dessen Mutter in Lobberich zubewohnen um dort ein paar Singer/Songwriter-Songs aufzunehmen. Zu den beiden gesellte sich Klaus Engers. Als Trio nahmen sie an nur drei Tagen die 9 Song-EP "Welcome To The House At The Lake" auf und betitelten das Projekt als Lakeslide. Die Zusammenarbeit funktionierte auch live und gefiel den dreien so gut, dass sie bereits im Winter ein ganzes Album mit dem Titel "Winter Solstice" nachlegten.

2009

Zu Beginn des Jahres wurden Tobias Bohlmann und Steven Hein von der Band Benevolent als Produzenten-Duo angeheuert und sie nahmen in der Viersener Musikschule drei Songs mit dem Titel "The Wild-EP" auf. Die Zusammenarbeit zwischen Tobias und Steven verlief allerdings eher angespannt. Mit Sky Hoff nahmen Artwon Artown Artnow im Frühjahr vier Songs auf: Love Rodeo, My Lawyer, sowie die bereits auf der Fiasko-EP erschienenen Betty & Linda und 17 Miles High in neuem Gewand. Der Song "My Lawyer" ist hierbei eine 1:1-Rekonstruktion des 2008 bei einer N-1-Session (N-1 vs. Artwon Artown Artnow, Part One) entsprungenen Jam "Duty Free". Steven mixte das Debut-Album "Neon Obscene" der Aacherner Band "Wind, The Only Sound." (u.a. mit Frank "Kou" Hasters) und nahm mit N-1 Anfang des Jahres zwei Sessions auf. Privat war es ein schwarzes Jahr für Steven, welches damit endete, dass er Ende des Jahres aufgrund der aus den Rudern gelaufenen Beziehung, in Folge dessen er sich zum Auszug aus dem gemeinsamen Haus entschied auch wohnungslos war. Sein langjähriger Freund Klaus Engers nahm ihn glücklicherweise für ein paar Monate in seinem Haus auf. Während seines Aufenthalts bei Klaus nahm er mit diesem bis Mitte 2010 17 Songs für dessen erstes Soloalbum auf, welches aber bis heute noch nicht veröffentlicht wurde. Zwischenzeitlich mietete er sich als Bassist mit Hanna Winkelmann (dr) und Chris Selbach (g) von Airborne Noise zusammen erst im Proberaum der Hiphop-Band Acoustic Rocks und später in die Grüne 18 ein. Das kurzzeitige Projekt trug den Namen "Twin Pines Mall". Einige der Songs, die Steven mit diesem Projekt versuchte landeten später auf seinem dritten Soloalbum "365°", u.a. "Home Again" und "Merowinger".

2010

Artwon Artown Artnow spielten auf dem Neujahrsrock in der Krefelder KuFa u.a. Stevens Song "Never Forget Little K" (erstmalig überhaupt live). Für Steven fühlte es sich jedoch nicht richtig an, dass Tobias den intimen Text statt seiner sang. Die Zusammenarbeit zwischen Steven und Artwon Artown Artnow hatte zudem im Vorjahr bereits künstlerisch wie privat zu kriseln begonnen. Am 9.2. gab er der Band seinen Ausstieg bekannt. Am 26.3. spielte Steven noch ein geplantes Abschlußkonzert im Düsseldorfer FFT mit Artwon Artown Artnow und verließ darauf die Band. Steven wurde am 6.2. zu einem Gast-Gröhl-Auftritt von Thorsten Marachs Death Metal Projekt "Triple T" eingeladen. Der Songbeitrag, auf dem Steven grunzt trägt den Titel "Skullcrusher". Als Aushilfsbassist spielte Steven unter dem Pseudonym "Oskar Ohnesorg" mit der Krefelder Rumpel-Polka-Kapelle Provinztheater am 8.3. ein Radiokonzert im Aachener Uni-Radio und den Tag darauf mit diesen live durch die komplette Innenstadt Kölns, sowie der Mensa und vor dem Gebäude des Fernsehsenders Pro7. Steven sollte im Verlauf des Jahres hier noch öfter live am Bass aushelfen. Am 10. und 11.4. nahm er mit Wind, The Only Sound deren zweites Album "Photos lie, Stories too" in den Kellern unter der Wäscherei Stern in Aachen auf und mixte dieses in den folgenden Wochen. Mit Klaus Engers zusammen produzierte Steven vom 26.4. bis 15.5. das 15 Song-Album "Lessons In Swing" des Blues-Projekts Buddies For The Blues. Hier hatte Hanna Winkelmann auf dem Song "Touch Of Fate" einen Gastauftritt am Gesang. Den Song "The Patient" holte Steven später als festen Bestandteil in sein Solo-Live-Set. Der Song "It's A Go" ist eine Anspielung Richtung Artwon Artown Artnow, bei denen es im Song "Lidded Lives Of The Bulk Of Mankind" heißt "It's a No-Go". Das Coverfoto zu "Lessons In Swing" knipste Thorsten Marach. Am 3.8. holte Bernd Malkowski von der Mönchengladbacher Band Rain On London (ex-Trost) Steven als Aushilfs-Schlagzeuger zu der Band Das A und O um mit diesen einen geplanten letzten Auftritt in der Dülkener Kirche Anfang Oktober zuspielen. Anfangs noch der Musik des A und O`s skeptisch entwickelte sich grade zum Sänger Oliver Landwehrs eine enge Freundschaft und Steven stieg fest in die Band ein. Zudem heuerte Dan Müller Steven (anfangs noch kurzzeitig als Bassist) als Schlagzeuger für eine Dadrox-Reunion (später wechselte die Band den Namen in Cinderskin) an. Im Herbst trafen sich Maziar und Steven mit Mitgliedern der Bands Das A und O, Kassiopeia und Dadrox, sowie Klaus Engers nach langer Zeit zu einer N-1 Session in der Grünen 18. Mit seinem eigenen Projekt Twin Pines Mall kam Steven jedoch nicht weiter und so spielte er zum Test der neuen Eigenkompositionen einige Soloauftritte im Alleingang. Schließlich kam er zu dem Entschluss das Projekt zu den Akten zulegen und die bisher geschriebenen Songs zu einer dritten Soloplatte zuverknüpfen. Diesen Entschluß gefasst produzierte Steven das restliche Jahr hindurch knapp 40 Songs. Am 10. August veröffentlichte er vorab die EP "Unfinished" mit 3 Non-Album-Tracks (einer davon war eine Akkustik Version des später auf dem Album erscheinenden Songs "Keep Talking", ein Lied an seine gute Freundin Andrea Heckelt, welche Steven mental maßgeblich über die Strapatzen des vergangenen Jahres geholfen hatte). 22 der Songs landeten am 19.Dezember auf der Album-CD "365°" (Bei der Downloadversion des Albums sind es nur 19 Songs). Das Coverartwork hierzu hatte Amanda Haas beigesteuert. Ursprünglich sollte Steven den Soundtrack zu Amandas Stuckmotion-Kurzfilm "Mucos" einspielen. Das Album behandelt die Vergangenheitbewältigung Steven´s des vorherigen Jahres. Bei gut einem Drittel der Songs aggierte Klaus Engers als Co-Produzent, Philipp Maike steuerte additionelle Beiträge in Form von Banjo, E-Gitarre und Backroundvocals hinzu (auf "Everblack" hört man außerdem Philipps selbstentwickelte Gitarre "Filth"). Den Song "Yr Echo" lies Steven von Thorsten Marach mischen. Steven wechselte am 29.Oktober seinen Wohnsitz in das Haus des Künstler-Kollektivs "Zentrale" (u.a. Mitglieder der Bands Provinztheater und Dadrox). Als quasi verspäteten Einstand wiederbelebte er kurz vor den Weihnachtsfeiertagen mit Nick Skopalik, Philipp Maike und Oliver Landwehrs von Das A und O das Weihnachts-Projekt "ChristmasTREEtment" und veröffentlichte eine 6 Song-EP.

2011 (Das A und O, Cinderskin, Ponypop-Festival, Krefeld Achtung Vol.4, uvm.)

Im Januar spielte Steven auf Anfrage für seinen Bruder David Hein 20 Jingles für dessen Theaterstück "Kopf oder Bauch" ein. Zudem fertigte Steven 10 Illustrationen für Davids Kinderbuch-Geschichte "Gunnar, das Zwergnilpferd". Eine landesweite Veröffentlichung ist geplant, steht aber noch aus. Am 5.Februar schickte Steven dem Album 365° noch die 5 Song-EP "Since You Came In" hinterher. Am 20.3. veröffentlichten Das A und O die von Steven produzierte 5 Song-EP "Klänge. Machen. Leute." Steven steuerte hier auch das Coverartwork bei. Solo wie auch mit Das A und O war Steven auftrittsmäßig mit Ende des vorherigen Jahres wieder präsenter geworden. Anfang März nahm er mit Patrick Pietron dessen Solo-Demo-CD mit 4 Songs auf dem Dachboden der Zentrale auf. Für ein bisher nicht veröffentlichtes Cinderskin-Album spielte er im April alle Basis-Schlagzeug-Spuren ein. Am 10.April fand sich nach langer Zeit wieder eine N-1 Session zusammen. Mit dabei diesmal waren Thorsten Marach (dr) und Rudi Nauhauser (sax). Steven spielte hier Gitarre. Zwischenzeitlich hatten sich fast unbewußt wieder knapp 20 neue eigene Songs angesammelt. 13 davon erschienen am 15.Mai auf dem vierten Solo-Album "Expand The Orange Tent!". Das Schlagzeug lies Steven bei allen Songs von seinem Freund Thorsten Marach einspielen und aufnehmen. Thematisch griff Steven erneut Sequenzen seiner Schlafträume auf, setzte sich u.a. aber auch mit seiner alljährlichen Winterdepression ("Hasn`t Happened Yet", "Sleep Again") auseinander. Mit "Flourman" ist ein bereits 17 Jahre alter Song auf dem Album gelandet. Steven hatte sich bisher nicht das Arrangement zugetraut, den Song jedoch immer mit sich getragen. Das Album wurde in der lokalen Musikpresse gelobt. Am 3.Juli veröffentlichte er als Auskopplung aus "Expand The Orange Tent!" den Song "Waiting At The Surface" als 4 Song-EP. Zu jenem Song nahmen Moritz Krämer von Serenity (Moritz war just neu in die Zentrale eingezogen) und Steven ein Video auf, die Aufnahmen wurden durch einen technischen Fehler allerdings komplett unbrauchbar. Mit Christian "Joey" Schnorr (dr), Oliver Landwehrs (b) und Bernd Malkowski (2nd git) spielte Steven an Gitarre und Gesang sein erstes Konzert mit seinen Solowerken mit kompletter Rockband-Begleitung. Der Gig fand am 9. Juli im Mönchengladbacher Westend statt. Die Formation spielte als Opener des Abends die Songs Bees, On Sundays, Dustset, Annual (Repeating), Simulator und Yr Echo. Am 6.8. spielte Steven erneut als Aushilfs-Bassist mit dem Provinztheater 3 Sets auf dem Mönchengladbacher Horst Festival. Für den 26. und 27. August organisierte Steven zusammen mit Oliver Landwehrs das zweitägige Ponypop-Festival in Dülken/Loosen auf Oliver`s Bauerhof u.a mit den Bands Honig, Hannaford (beide Ex-Benevolent), Rain On London (bei welchen Steven für einige Gigs 2011 als Aushilfsschlagzeuger fungierte), uvm., sowie einem eigenen Solo-Gig und einen weiteren mit Das A und O. Steven supportete außerdem Amanda Haas bei ihrem Zeichentrickfilm "Pepe" und nahm hierfür den Song "Share This Life Together" wie auch alle Geräuschkulissen auf. Als Hochzeitsgeschenk für seine beiden Mitbewohner Sonja und Phil wurde eine Compilation-CD mit eigenen oder gecoverten Songs für das Paar zusammengestellt. Steven steuerte die Coverversion "Better when you`re not alone" von den Black Crowes bei. Die Zentrale streute im Nachhinein den Song "Letzte Runde Currywurst", basierend auf einen Gag bei jener Hochzeit, und "Ach Du armes Kind von drüben" (u.a. mit Amanda Haas am Gesang, Text und Musik: Krämer, Hein) auf ihrer hauseigenen Internetseite. Mit dem Song "Dustset", wie auch mit je einem Song von Das A und O und Cinderskin ist Steven auf dem vierten Krefeld 8ung-Sampler vertreten. Im November fuhr er für 2 Wochen seinen Freund Klaus Engers in dessen neuen Heimatstadt Oberschwandorf im Schwarzwald besuchen und nahm dort mit diesem das 7 Song-Album "Battles" unter dem Projektnamen "Anderson Council Jr" auf. Das Album erschien am 11.Dezember. Bis zum Ende des Jahres war Steven derweil als Co-Produzent für einen weiteren Film mit dem Titel "iStar" von Amanda Haas engagiert. Letztlich wurde mit dem ChristmasTREEtment-Projekt (diesmal mit knapp 20 Teilnehmern, neben der Zentrale noch das Horst Hansen Trio, Das Mondo Mash Up Soundsystem, Cinderskin, uva.)am 19.12. inzwischen im Namen der Zentrale ein weiterer Output mit dem Titel "Chressmess Op Dä Zentrale" veröffentlicht...

2012 (iStar-Movie, Curses Curses Curses, Zentralen-Hörspiel, Kauffmann ...)

Am 11.1. spielte Steven auf einem Singer/Songwriter-Contest im mönchengladbacher BIS und belegte dort den 2.Platz. Mit ihm traten u.a. Patrick Pietron und Sophie, die auch den ersten Platz erreichte, an. Beim Krefeld-8ung-Covermassaker 2012 coverte Steven die Band Fight Your Creation mit ihrem Song "Fed With Shit" in einer sehr ruhigen Akustikversion. Gecovert wurde Steven von der Band Violet. Mit dem das A und O coverte er in einer deutschsprachigen version "OMG" von Violet und mit Cinderskin den Provinztheater-song "Verena". Am 10.4. veröffentlichte Steven online die 4-Track EP "My Cards", neben dem Titelsong und zwei exklusiven EP-Tracks mit der Coverversion von Fight Your Creation's "Fed With Shit". Die Streaming und Download-Zahlen brachen bereits in den ersten beiden Tagen alle bisherigen Rekorde. Das Kunstwerk auf dem Cover stammte von dem Düsseldorfer Künstler K L Schmaltz, das Coverfoto schoß Gwendolyn Schnittker, das Foto auf dem Backcover stammt von Stefanie Berres. Das Schlagzeug auf "Follow You" wurde von Thorsten Marach eingespielt. Die E-Bow-Melodie in "My Cards" stammt von Frank Hasters. Steven schrieb den Song bereits im Sommer 2010 für seine gute Freundin Sandra Tenberg und jammte zu Besuch bei Klaus Engers mit Frank Hasters auf der Songidee herum. Der Release der My Cards-EP am 20.5. im Limericks in Festform als CD wäre um ein Haar aus finanziellen Gründen gecancelt worden. Glücklicherweise fand sich jedoch ein nobler Sponsor, der aber anonym bleiben wollte. Anfang Mai wurde nach knapp einem halben Jahr Arbeit der Kurzfilm "iStar" von Amanda Haas präsentiert. Steven steuerte hier nicht nur die komplette Filmmusik zu, er übernahm auch große Teile der Organisation und war offiziell als Co-Produzent beteiligt. Am 24.5. wurde das 10 Song starke fünfte Solo-Album "Curses Curses Curses" veröffentlicht. Das Coverfoto hierzu stammt von Jan Vyskocil. Bereits 1998 hatten Just In Orange das Foto als Albumcover für ihr erstes Album "Aeon" zubenutzen überlegt, entschieden sich dann aber für ein anderes Motiv, allerdings auch von Jan Vyskocil. Thorsten Marach spielte hier auf den Songs "Right now" und "New Sky" Schlagzeug. Das Spülmaschinen-Sample auf "Washing Machine" hatte Philipp Maike aufgenommen. Im Juli steuerte Steven die Soundscapes und Musik zum ersten Kurzfilm "Wege zur Kreativität" von Jens Kindler bei. Dies war neben "Pepe" und "iStar" bereits Steven's dritter Soundtrack-Beitrag. Vom 3.-5. August nahm Steven mit seinem Nachbar Sebastian Dückers dessen 5Song-Solo-Debut-EP "Phrases" auf. Hier spielte er außerdem Bass, Gitarre, Xylophone und Keyboards. Am 2.September nahm Steven mit dem Singer/Songwriter Dean Blues an nur einem Tag dessen Debutalbum "Break The Staurolite" auf. Hier spielt er außerdem vereinzelt Xylophone, Bass und Akkustikgitarre. Das Provinztheater veranstaltete am 15.9. aufgrund ihrer CD-Veröffentlichung "Tonträger" einen Kirmesähnlichen "Rummel". Steven organisierte hierbei den Merchstand der Band mit. Am 19. September veröffentlichte eine 2te EP aus dem Album Curses Curses Curses. Hierfür wählte er den Song I'm Not Here, nachdem auch die EP benannt ist. Das Artwork stammte exklusiv von Martin Scott. Dieser hatte Steven 2 Jahre zuvor ein Foto seiner Wahl als Geburtstagsgeschenk versprochen, welches hiermit eingelöst wurde. Auf der EP finden sich 4 weitere Songs, größtenteils Demos und Songskizzen die die Arbeit an den letztlich auf dem Album erschienenen aufzeigen, sowie als Hidden-Track die Black Crowes-Coverversion Better when you're not alone. Am 22.September veranstaltete er wieder gemeinsam mit Oliver Landwehrs das inzwischen offiziell 4te Ponypop-Festival, wieder auf dem Bauernhofgelände der Familie Landwehrs. Man entschied sich dafür, das Festival dieses mal nur einen Tag stattfinden zulassen. Als Musiker spielten auf: Sebastian Dückers, André Sole-Bergers als das "A", Jochen Leufs, Bernd spendet Trost, Nadine Beneke, Sorab Jon Asar, Hang Your Head In Hope, Timo Brauwers und Patrick Richardt. Filmvorführungen gab es wieder von Amanda Haas und von Jens Kindler. Ende September nahm Steven mit seinen Mitbewohnern der Zentrale zusammen ein 20minütiges Hörspiel mit dem Titel "Die 6 Fragenzeichen lösen ihren ersten Fall" auf. Insgesamt nahmen 10 Sprecher verschiedene Rollen ein. Eine detailierte Liste findet sich hier. Steven nahm für das Hörspiel außerdem sämtliche Sounds und Jingles auf bzw spielte diese ein. Das Hörspiel ist ihrer Ex-Zentralen-Mitbewohnern Sonja + Philipp Maike und ihrem Hund Taxi gewidmet. Am selben Wochenende, wie das Hörspiel aufgenommen wurde masterte er Nick Skopalik's Song "Nein", ein Geburtstagssong für Anna Lührmann. Steven steuerte hier zudem Gesang bei. Am 26. Oktober spielte Steven zusammen mit Oliver Landwehrs (aka Osolo) und Amanda Haas ein Sonderkonzert speziell zusammengestellt für das Dülken Unplugged Vol.2. Hierbei wurde je abwechselnd ein Stück von Osolo sowie Stevens Solostücken gespielt und bei jedem Stück die Besetzung gewechselt. Die folgenden vier Stücke stammten aus Stevens Solowerken: "Since You Came In", "Yr Echo", "Hasn't Happened Yet" und "Sleep Again". Das Trio spielte in Dülken zusammen u.a. mit dem Horst Hansen Trio und Sorab Jon Asar. Am Tag darauf nahm Steven in einer von vielen Rekordingsessions den Hauptteil von Robert Kauffmann's neuem Album "Säuferfantasie" in der Grünen 18 auf. Über das Jahr verteilt speilte Steven 2012 an die 70 Auftritte quer durch Deutschland und mit vereinzelten Ausflügen in den Niederlanden und der Schweiz. Der mönchengladbacher Radiosender RADIO EICKEN packte Stevens Song Simulator mit auf den alljährlichen Sampler "Das Beste aus 2012". Anfang Dezember steuerte Steven den Soundtrack und die Soundkulisse zum Kurzfilm "Liebe zu Kindern" von Viktoria Lehmann bei. Zum alljährlichen Zentralen-Weihnachts/Weltuntergangs-album "Mit wehenden Fahnen" coverte Steven zusammen mit Amanda Haas (voc) und Moritz Krämer (Akkordeon) eine Coverversion des Chris Rea-Songs "Driving home for Christmas" bei und nahm zudem Amanda Haas Interpretation von "Deck The Halls" auf. Abschließend zu 2012 fanden am 27. und 30. Dezember die beiden N-1-Sessions "Ah Ah Ah Ah! N Minus Eins! N Minus Eins!" (mit Piet Fischer (dr) und Andreas Zanders (g, b)) und "Der Intimtöter" (mit Thorsten Marach (dr)) in der Grünen 18 statt.

2013 (...)

Zum Soundtrack des Kurzfilms "Weisse Noch Damals" von Lisa Biehl steuerte Steven einen 99 sekündigen Edit seines Songs "Right Now" bei. Am 9. Februar spielte Thorsten Marach an nur einem Abend bis auf 2 Songs alle Schlagzeugspuren von Stevens sechstem Soloalbum Nimbus ein. Thorsten masterte außerdem das Album. Das komplette Artwork übernahm diesmal Moritz Krämer dessen Zeichnungen das komplette Albumdesign zieren. Zudem steuerte Oliver Landwehrs den Backroundgesang auf dem Stück "The Screws" bei. Nimbus wurde am 17. März veröffentlicht. Dem 10jährigen N-1-Rekording-Jubiläum zum Anlass und weil praktischerweise Klaus Engers auch noch zu Besuch am Niederrhein gastierte fand am 29.3. eine abendfüllende N-1-Session statt, diesmal erstmalig im Proberaum von New Damage. Grund hierfür war, dass es Karfreitag war und der New Damage-Proberaum sich in einem nach aussen schallisolierten Bunker befindet. Neben Klaus waren zudem Thorsten Marach (Drums) und Marcus Gutsch (Moog) mit von der Partie. Dabei kamen über 4 Stunden aufgenommenes Material zustande. Aufgrund der enormen Masse an Musik entschieden Thorsten und Steven, die Session auf mehrere N-1-Alben zuverteilen. Aus der Session sind die Alben "Gutes aus Fleisch", "Oh wie schön ist Plattenbau", "BOLM" und "Das Vertrauen in den eigenen Stoß" erschienen. Das Mixing teilte sich Steven diesmal auch mit Thorsten, sowie sie gemeinsam an den Coverartworks arbeiteten. Thorsten übernahm das Mastering für beide Alben. Steven´s Mitbewohnerin Kathrin Helbig drehte am 8.4. mit Steven zusammen ein Video zum Song "Dear Judas" und übernahm außerdem Regie und Schnitt. Das Video gibt es hier. Zusammen mit Amanda Haas nahm Steven am 19.April das Hörspiel "Motivationskurs Teil 1: Ich bin zu nett!" für den gemeinsamen Kumpel Stefan Kuhnigk als Geburtstagsgeschenk auf. ...tbc.

Cd.png Diskografie (Solo-Werke)

EP`s & Singles

Man On A Cloud

Man On A Cloud (29.04.2016)

Written & produced by Steven Hein. Artwork by http://cronos.studio

  • 01. Man On A Cloud (04:01)
  • 02. Continue Anyway (02:07)

Link zur EP


Space & Time EP

Space & Time (10.12.2014)

Written & produced by Steven Hein.

  • 01. Space & Time (03:51)
  • 02. Better You Than Me (03:12)
  • 03. Unspoken Promise (04:08)
  • 04. Boredom (04:13)

Link zur EP


No Desicion EP

No Desicion (21.07.2014)

Written & produced by Steven Hein.

  • 01. No Desicion (04:17)
  • 02. Rain (03:28)
  • 03. State Of Bittersweetness (One Of Hundred Versions) (01:34)
  • 04. Seaford (03:40)

Link zur EP


With Half-Closed Eyes EP

With Half-Closed Eyes (30.06.2013)

Written & produced by Steven Hein.

  • 01. With Half-Closed Eyes (03:36)
  • 02. Numb (04:04)
  • 03. Been Here Before (01:52)
  • 04. Everybody Knows (featuring Thorsten Marach on drums) (03:25)

Link zur EP


I'm Not Here EP

I'm Not Here (19.09.2012)

Written & produced by Steven Hein.

  • 01 I'm Not Here (Edit) (3:54)
  • 02 The Way You Do (4:05)
  • 03 Theme From "iStar" (1:23)
  • 04 Almost Over (3:23)
  • 05 So Familiar (Demo) (6:57)

Link zur EP


My Cards EP

My Cards (10.04.2012)

Written & produced by Steven Hein except * written by Fight Your Creation.

Link zur EP


Waiting At The Surface EP

Waiting At The Surface (03.07.2011)

Written & produced by Steven Hein

  • 01 Waiting At The Surface (Edit) (02:38)
  • 02 Sit And Wait (02:55)
  • 03 Always (05:06)
  • 04 Home To You (03:00)

Link zur EP


Since You Came In EP

Since You Came In (05.02.2011)

Written & produced by Steven Hein

  • 01 Since You Came In (03:25) (featuring: Philipp Maike on bass and banjo)
  • 02 Take Me To The Exit (02:10)
  • 03 Once In A Lifetime (02:26)
  • 04 See Right Thru (02:52)
  • 05 The White Void (03:06)

Link zur EP


Unfinished EP

Unfinished (10.08.2010)

Written & produced by Steven Hein

  • 01 Unfinished (4:37)
  • 02 Half Awake (5:42)
  • 03 Union Plug (3:46)
  • 04 Keep Talking (Acoustic Version) (5:56)

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Never Forget Little K EP

Never Forget Little K (03.11.2006)

Written & produced by Steven Hein

  • 01 Never Forget Little K (03:28)
  • 02 View From The Top (09:52)
  • 03 Blue Bikes (05:14)
  • 04 Cloud (02:37)

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Surfing Blonde EP

Surfing Blonde (25.10.2006)

Written & produced by Steven Hein

  • 01 Surfing Blonde (04:13)
  • 02 Was The One (03:52)
  • 03 Tonite (02:51)
  • 04 The Third One (04:20)
  • 05 Silent Night (02:37)

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The Devil Is In The Detail EP

The Devil Is In The Detail (03.09.2005)

Written & produced by Steven Hein except "The Devil Is In The Detail" written by Steven Hein & Stefan Honig and "Wish You Well" produced by Thorsten Marach.

  • 01 The Devil Is In The Detail (featuring: Stefan Honig on vocals)
  • 02 Wish You Well (featuring: Thorsten Marach on piano)
  • 03 Other Edge Of The World
  • 04 Everywhere Beginning
  • 05 New Skin

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Alben

Two Thousand Weeks (Part 3) (2011 - 2015)

Two Thousand Weeks (Part 3) (2011 - 2015) (17.07.2016)

Check this Link for details. Artwork by Christina Ziem.

  • 01. Simulator (Solo) 03:28
  • 02. All Is Well (Anderson Council Jr.) 10:19
  • 03. Theme From "iStar" (Soundtrack) 01:23
  • 04. I'm Not Here (Solo) 03:54
  • 05. Principles (Sebastian Dückers) 02:35
  • 06. Dear Judas (Solo) 02:50
  • 07. Keep Talking (Solo with Amanda Haas) 05:29
  • 08. The Waipawa March (Solo) 06:36
  • 09. Der Weber (Soundtrack) 08:45
  • 10. Call It What You Will (Solo) 03:24
  • 11. Das Vermächtnis Des Neolinguisten (Rumpf) 01:52
  • 12. Man On A Cloud (Solo) 04:01

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Two Thousand Weeks (Part 2) (2006 - 2011)

Two Thousand Weeks (Part 2) (2006 - 2011) (17.07.2016)

Check this Link for details. Artwork by Christina Ziem.

  • 01. Never Forget Little K (Solo) 03:28
  • 02. Mach Doch Was Du Willst, Aber Barfuß Geh Ich In Dein Zimmer Nicht Mehr (Nahkampfranch) 02:35
  • 03. The Holy Grail (ChristmasTREEtment) 02:33
  • 04. Known Like This (Artwon Artown Artnow) 04:34
  • 05. Infinity (N-1) 07:24
  • 06. All Undone (Artwon Artown Artnow) 03:47
  • 07. My World Is Still (Live) (Solo) 04:33
  • 08. Do What I Can (Lakeslide) 03:06
  • 09. Boatsong (Lakeslide) 03:39
  • 10. My Lawyer (Artwon Artown Artnow) 04:32
  • 11. The Patient (Buddies For The Blues) 03:34
  • 12. Rise Of The Skullcrusher (Triple T) 01:19
  • 13. Since You Came In (Solo) 03:23
  • 14. Leise Rieselt Der Schnee (ChristmasTREEtment) 01:24
  • 15. Liebeskummer 6.3 (Das A und O) 03:18

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Two Thousand Weeks (Part 1) (1998 - 2006)

Two Thousand Weeks (Part 1) (1998 - 2006) (17.07.2016)

Check this Link for details. Artwork by Christina Ziem.

  • 01. Waterland (Version 2016) (Just In Orange) 03:53
  • 02. Cakes Are Slow (Just In Orange) 05:51
  • 03. Grapevina (Slow) 06:34
  • 04. Head (Loomiz) 04:15
  • 05. Donk (Slow) 05:42
  • 06. Shape (Nude) 05:42
  • 07. Obviously Curiousity (Nude) 03:50
  • 08. Still (Monzoon) 03:39
  • 09. Eternal Curse (Monzoon) 05:45
  • 10. Sign Upon Me (Solo) 04:18
  • 11. Delay (Monzoon) 06:48

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Jumba, The Future Is Your Friend

Jumba, The Future Is Your Friend (31.12.2014)

All words and music is written, performed, recorded and so on by Steven Hein all thru the year 2014. Recorded at Wehlig-Bunker, Krefeld and/or at home.

Featuring: Thorsten Marach treating a noisy guitar on "Ruins" and "Space & Time" and adding panic voices to the middle of "Rocket". Wienke Treblin performing sweet vocals on "Call It What You Will". She also created the illustrastions of the cover-artwork. Thanx to you both! <3

  • 01. Ruins
  • 02. Space & Time
  • 03. Garage
  • 04. Forgotten Place
  • 05. Call It What You Will
  • 06. It's Gone
  • 07. Eye To Eye
  • 08. Not That I'd Known
  • 09. I Fell In Love With The Decay Of The Infrastructure
  • 10. Rocket
  • 11. Twisted Honor
  • 12. I'm Not Acting Anymore
  • 13. As If
  • 14. Thanx I'm Off

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The Waipawa Getaway

The Waipawa Getaway - Soundtrack For A Comicbook (27.04.2014)

"The Waipawa Getaway" is a soundtrack for the sametitled comicbook by Moritz Krämer.

All words and music are written, performed, recorded, mixed, produced and whatever by Steven Hein all thru the years 2012-2014. Recorded at several places in Krefeld. Mastered by Dirk Jambor at True Track Recording, Krefeld. Artwork by Moritz Krämer.

Very special thanks to Sebastian Dückers, Klaus Engers, Amanda Haas, Dirk Jambor, Henning Lindeke, Michael Naus, Thorsten Marach, Jan Mokros, Lukas Mokros, Heino Rötten & Imke Soethoff.

  • 01. Trailerpark News 01:12
  • 02. Pass The Joke 02:35
  • 03. No Decision 04:25 (backround vocals - Sebastian Dückers)
  • 04. Sunflowerlike 01:33
  • 05. On + On 02:27
  • 06. Yes You Know 02:10 (Contrabass - Jan Mokros, Glockenspiel - Amanda Haas)
  • 07. State Of Bittersweetness 02:34
  • 08. Been Here Before (alt. version) 01:54
  • 09. Hills Of An Innocent Sun 07:05
  • 10. Without Letting Go 02:55
  • 11. My Daily Travel 01:08
  • 12. The Waipawa March 06:35 (trumpet - Lukas Mokros, trombone - Henning Lindeke, marching snares - Thorsten Marach)

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Attic Album

Steven Hein & Amanda Haas - Attic Album (23.08.2013)

Written & produced by Steven Hein. Mastered by Steven Hein. Featuring Amanda Haas on vocals, melodica, glockenspiel. Coverfoto by Christina Ziem

  • 01. Right Now (02:34)
  • 02. Hasn't Happened Yet (03:08)
  • 03. Since You Came In (02:58)
  • 04. I'm Not Here (3:05)
  • 05. Come On Down (03:15)
  • 06. Quiet Humming In The Back Of My Head (02:32)
  • 07. Don't Wait For Me (01:41)
  • 08. Keep Talking (05:29)
  • 09. Sleep Again (03:05)
  • 10. Sit + Wait (02:56)
  • 11. The Patient (03:06)

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Nimbus

Nimbus (17.03.2013)

Written & produced by Steven Hein. Mastered by Thorsten Marach. All drums by Thorsten Marach except *. Artwork by Moritz Krämer.

  • 01 Dear Judas (02.51)
  • 02 Nimbus Pt. One (04:35)
  • 03 The Screws (08:30)* (featuring Oliver Landwehrs on Guestvocals)
  • 04 Outside (06:15)
  • 05 Nimbus Pt. Two (03:34)*
  • 06 With Half-Closed Eyes (03:38)
  • 07 Set It Loose (08:51)
  • 08 Her & The Echo In A Pitch (02:33)
  • 09 Will I Ever See You Again (03:58)
  • 10 Nimbus Pt. Three (03:17)

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Curses Curses Curses

Curses Curses Curses (24.05.2012)

Written & produced by Steven Hein. Mastered by Thorsten Marach & Steven Hein.

  • 01 I'm Not Here (04:01)
  • 02 Past The Letters (03:57)
  • 03 Washing Machine (03:07) (Sample recorded by Philipp Maike)
  • 04 B612 (06:09)
  • 05 INH (reprise) (01:36)
  • 06 My Cards (03:49)
  • 07 Right Now (03:02) (Drums by Thorsten Marach)
  • 08 New Sky (02:38) (Drums by Thorsten Marach)
  • 09 Take You Down (05:42)
  • 10 So Familiar (09:27)

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Expand The Orange Tent!

Expand The Orange Tent! (15.05.2011)

Written & produced by Steven Hein. Drums recorded and played by Thorsten Marach.

  • 01 Simulator (03:30)
  • 02 Hasn't Happened Yet (03:06)
  • 03 Waiting At The Surface (03:02)
  • 04 Concertina & The White Guitar (03:18)
  • 05 Tidal Waves Or War [Part 1] (Rainbow Dress) (02:53)
  • 06 Sleep Again (04:15)
  • 07 Long Way To Go (03:07)
  • 08 Quiet Humming In The Back Of My Head (02:29)
  • 09 Dustset (03:42)
  • 10 Flourman (04:10)
  • 11 Lank (04:06)
  • 12 Once In A Lifetime (02:26)
  • 13 Tidal Waves Or War [Part 2] (Loot) (02:43)

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365°

365° (19.12.2010)

Written & produced by Steven Hein. Co-produced and technical engineered by Klaus Engers on 1, 4, 5, 6, 7, 11, 12, 14. Song 16 mixed by Thorsten Marach.

Additional recordings like vocals, banjo, harp and some guitars by Philipp Maike on 1, 3, 4, 5, 12. Additional lead guitar on 4 by Klaus Engers.

  • 01 Bees (03:15)
  • 02 On Sundays (07:03)
  • 03 Since You Came In (03:25)
  • 04 Stuck In Here (01:56)
  • 05 Gray (02:46)
  • 06 Don't Wait For Me (02:08)
  • 07 Come On Down (02:40)
  • 08 Berchet (00:36)
  • 09 The Wrong Band (03:00)
  • 10 Dots (03:29)
  • 11 Back Home (00:42)
  • 12 Everblack (03:07)
  • 13 Where's My Girl (02:09)
  • 14 Keep Talking (04:52)
  • 15 The Dark Side (05:34)
  • 16 Yr Echo (04:54)
  • 17 Annual (Repeating) (03:38)
  • 18 Unfinished (04:37)
  • 19 Merowinger (10:06)
  • 20 I Don`t Mind (02:39)
  • 21 Midnightsun (03:30)
  • 22 Home Again (04:11)

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Sootles

Sootles - The White Machine City (16.10.2006)

Written & produced by Steven Hein

  • 01 Whirly (featuring: Maziar Yazdkhasti on Bass) (02:16)
  • 02 You Ain´t Listening (04:25)
  • 03 Easy Way Out (02:28)
  • 04 Watertheme (03:46)
  • 05 Surfing Blonde (04:13)
  • 06 Grand Hermhall (04:02)
  • 07 Never Forget Little K (03:29)
  • 08 Eight Seconds (00:16)
  • 09 I Will Float (04:16)
  • 10 Greenfire (05:01)
  • 11 Sweden On A Hill (04:27)
  • 12 Stay Inside The Sun (03:15)

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Palimba Tuba

Palimba Tuba (30.08.2005)

Written & produced by Steven Hein except "The Devil Is In The Detail" written by Steven Hein and Stefan Honig.

  • 01 Everday (06:51)
  • 02 Nobody Home (02:39)
  • 03 The Devil Is In The Detail (featuring: Stefan Honig on vocals) (03:49)
  • 04 Sign Upon Me (04:21)
  • 05 As Much As You Do (06:05)
  • 06 Throw It All Away (05:01)
  • 07 The Day My Heart Broke (05:43)
  • 08 Freeze Me (01:56)
  • 09 All Because Of You (08:04)

Link zum Album

Cd.png Diskografie (allgemein)

2017

2016

2015

2014

  • STEVEN HEIN - Jumba, The Future Is Your Friend Link zum Album
  • STEVEN HEIN - Space & Time EP Link zur EP
  • N-1 - Ohm Olpe Link zum Album
  • Horsed & Hein - Wackensong 2014
  • SOUNDTRACK - Der Weber (Masterarbeit von Amanda Haas)
  • Telereha (Online-Hilfe für Menschen mit Phantomschmerzen) (Stimme, Aufnahme, Mastering)
  • PNDDG - Per Nähmaschine durch sie Galaxis (Hörspiel) (Drehbuch, Regie, Produktion)
  • Meister Cody (Online-Spiel für Kinder mit Diskalkulie, Award für das beste Lernspiel 2014 auf der Frankfurter Spielemesse) (Stimmen, Aufnahme, Mastering)
  • STEVEN HEIN - No Desicion EP Link zur EP
  • STEVEN HEIN - The Waipawa Getaway (Soundtrack For A Comicbook) Link zum Album

2013

2012

2011

2010

2009

2008

2007

2006

2005

2004

2003

2002

2001

  • Nude - Load All Data

2000

  • Nude - green
  • Slow - never tear apart
  • ROCKNACHT SAMPLER 2000 (mit Nude)

1999

1998

1996

1995

1994

1991

Videos

offizielle Videos


Live Videos u.a.

Trivia


Weblinks